Wechselnde Herren
Der Besitzanspruch auf Fuerteventura wurde 1430 an Guillén de las Casas übertragen. Dessen Erbe Diego García de Herrera und seine Nachkommen erschlossen die Insel und übten als Senores die Macht aus. Sklavenjagd an der gegenüberliegenden Küste war für diese Feudalherren ein einträgliches Geschäft.
Die noch steinzeitliche Kultur der Urbevölkerung verschwand, teils auf Grund von Repression der neuen Herren, teils weil die Guanchen, also die Urbevölkerung, die Errungenschaften der europäischen Kultur durchaus zu schätzen wussten.
Einwanderer aus Spanien und der Normandie veränderten die Bevölkerungsstruktur. Zwischen 1730 und 1736 kam es auf Lanzarote zu Vulkanausbrüchen, die auch den Norden Fuerteventuras verheerten.
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